Geschichte
Im Jahr 2003 wurde in der Evaluation der Offenen Jugendarbeit in Vorarlberg auch Vorsorgen für Kinder- und Jugendbeteiligung erhoben. Aus Sicht der JugendkoordinatorInnen wurde ein Schwerpunkt auf die Frage gelegt, wie die Gemeinden mit den Aufgaben der Kinder- und Jugendbeteiligung umgehen bzw. welche Entwicklungsperspektiven festgestellt werden können.
Trotz relativ langer Erfahrungen mit Jugendbeteiligung (z. B. durch die Arbeit von "Jugendinitiativ", eine Stelle der katholischen Kirche) konnte keine einheitliche Definition sowie gemeinsam getragene, verbindliche Standardvorgaben verankert werden. Die unterschiedlichen Modelle der örtlichen, regionalen bis landesweiten Projekte konnten auf keinen gemeinsamen Nenner gebracht werden. Kritisch hinterfragt wurden anlassbezogene, punktuelle Projekte, ohne Planungssicherheit, Personal oder Ressourcen.
Eine Arbeitsgruppe mit VertreterInnen aus Verbandlicher und Offener Jugendarbeit sowie Fachpersonen aus Beteiligungsprojekten und Landesverwaltung formulierte dann ein Konzept, das die Grundlage für die Arbeit von invo bildete.
invo ist seit 1. Mai 2004 im Auftrag der Vorarlberger Landesregierung aktiv. Als Koordinationsstelle für die Tätigkeiten und AkteurInnen im Bereich der Jugendbeteiligung in Vorarlberg war invo die ersten drei Jahre eine Projektstelle. Im Jahr 2007 wurde die Stelle in den Regelbetrieb des Jugendinformationszentrums (JIZ) in Dornbirn eingegliedert und bildet seitdem einen eigenen Bereich innerhalb des JIZ.
