Generationenübergreifende Beteiligung
Die demographische Entwicklung bringt auch in Österreich einige Veränderungen mit sich. „Österreich befindet sich wie andere westeuropäische Länder in einer Phase des Wandels von einer demografisch jungen zu einer demografisch alten Gesellschaft. Ursache dafür ist die sinkende Geburtenrate und der gleichzeitige Anstieg der Lebenserwartung.“
In den Medien wird diese Veränderung oft als „Generationenkonflikt“, wenn nicht sogar als
„Generationenkrieg“ dargestellt. Verschiedene Studien zeigen jedoch, dass die intergenerationellen Beziehungen innerhalb der Familie sehr gut belastbar und wechselseitig solidarisch stützend wahrgenommen werden. Dies darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die demographischen Trends auf eine Ausdünnung, gerade dieses Potentials hindeuten.
Konfliktpotenzial für die Zukunft zeigt sich auf gesamtgesellschaftlicher Ebene: „Konflikte zeichneten sich dort als wahrscheinlicher ab, wo Alt und Jung einander als Fremde begegnen und wo daher die Klischeevorstellungen und Vorurteile an die Stelle persönlicher Kenntnis treten: Je urbaner die Wohnlage, desto häufiger nahmen die Befragten Generationenkonflikte in der Öffentlichkeit wahr. Insgesamt, so die damalige Schlussfolgerung aus den Untersuchungsergebnissen, schien das gesamtgesellschaftliche Generationenverhältnis von einer "wohlwollenden Ambivalenz" gekennzeichnet zu sein, die auch ins Negative kippen könnte. Die Zukunft dieses Verhältnisses wurde von der Mehrheit jedenfalls skeptisch beurteilt.“
Die reale Begegnung verschiedener Generationen im gesamtgesellschaftlichen Kontext wird
deshalb in den kommenden Jahren eine wesentliche Aufgabe von Gemeinden und Städten sein. Ziel muss es sein, den Austausch und das gegenseitige Verständnis zu fördern.
Wir suchen Pilotgemeinden, die diesen Prozess umsetzen möchten!
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